Sumatra und der Dschungel

Nach einer gemütlichen Woche in Siem Reap fing nun das Reisen wieder an. Nach einem Flug via Kuala Lumpur fand ich mich in Medan auf Sumatra wieder, wo ich zunächst auch eine Nacht bleiben musste, da ich erst um 8 Uhr abends gelandet bin. (Diesen Teil der Reise bestritt ich mit einer Kollegin aus Zürich, weswegen nachfolgend die Wir-Form auftritt)

So blieb am nächsten Morgen wenigsten auch noch Zeit, kurz Medan in Augenschein zu nehmen und sich an den Kulturwechsel zum Islam zu gewöhnen. 

  

Am Nachmittag ging es dann endlich Richtung gewünschtes Ziel, weswegen Sumatra überhaupt angeflogen wurde: Bukit Lawang, das Dorf am Rande des Gunung Leuser Nationalparks, welcher eine der wenigen Orte ist, an dem es die orange-farbenen Waldmenschen noch gibt (Dt. Übersetzung vom Bahasawort Orang-Utan)

Die Anreise nach Bukit Lawang gestaltete sich dann doch ein wenig langwieriger als erwartet, zumal wir am der Strasse an welcher die Busse abfahren von Schleppern zum Bus geführt wurden und nicht bereit waren, den 10-fachen Preis zu bezahlen. Statt mit einem direkten Minibus haben wir es aber dann trotzdem via Binjai in ca. 4h ans Ziel geschafft.

Dort amgekommen haben wir uns auch sehr schnell die zweitägige Dschungeltour am nächsten Morgen gebucht. Glücklicherweise ergab sich so eine sehr amüsante Truppe aus 2 Guides, einer Deutschen, einer Holländerin, einem Briten, einem Marrokkaner sowie uns zwei Schweizern. Hier lasse ich die Bilder sprechen.
Nach einer Nacht im Dschungel und einem kurzen Ausflug zu einem Wasserfall ging es dann mit einem Boot aus Gummireifen flussabwärts wieder zurück in die „Zivilisation“. Nach einer Weiteren Nacht in BL ging es diesmal direkt und zum richtigen Preis zurück nach Medan, um den Flug am nächsten Morgen nach Lombok (Insel östlich von Bali) pünktlich zu erwischen. Da meine Kollegin Java nicht einfach so „überfliegen“ wollte, trennten sich unsere Wege nach 6 Tagen wieder.   

    
    
    
    
   
Der nächste Bericht aus Lombok enthält dann hoffentlich atemberaubende Aufnahmen vom Vulkan Rinjani, welchen ich zu erklimmen versuchen werde.

1 comment

  1. schöne Bilder – was sich die Affen wohl beim Anblick der Menschen wohl denken … sie scheinen immer noch staunend über unsere Spezies und sind vielleicht froh, die Entwicklung nur bedingt mitgemacht zu haben …

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